Holly Golightly

#135
Malaysia/Straße von Malakka

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da – Straße von Malakka

  • Reisegeschichten

Manche Dinge sind nur schwer zu beschreiben. Das Segeln als solches gehört mit Sicherheit dazu. Für den Laien ist das komplexe Zusammenspiel von Wind, Wellen, unzähligen Tauen, Blöcken und geheimnisvollem Segeltrimm ein Paralleluniversum der besonderen Art.

So ähnlich ist es mit der Straße von Singapur und Malakka: für Seefahrer und Seefahrerinnen, die dort noch nie unterwegs waren ist es eine ganz eigene Welt mit besonderen Regeln – oder eben auch ohne alle Regeln! 

Rush hour vor Singapur – da müssen wir durch

Man kann diese maritimen Verkehrswege durchaus mit einer x-spurigen Autobahn vergleichen. Auf ihr unterwegs sind aber nicht nur PKW, LKW und vielleicht noch Motorräder – nein, auch Fahrräder, Kutschen, Tretroller, Formel-1 Renner, Bagger, Schubkarren, Bobby Cars, Monstertrucks, Straßenbahnen, Busse, Wohnmobile im XXXL-Format und so weiter und so fort. Alles was schwimmt kommt einem hier in die Quere – inkl. einer nicht kleinen Menge von Müll und leider auch größerem Treibgut! Die Mischung macht’s …

100.000 Schiffe pro Jahr passieren Singapur und Malakka
Öllachen: Eins, zwei, drei, ganz viele
Ach du dickes Fass!

Die Auffahrt zu diesem maritimen Highway stellt für uns die Straße von Singapur dar. Das Problem: Wir sind auf der falschen Fahrbahnseite! Es gilt also erst mal „rüber“ zu kommen. Vor Singapur herrscht das zweit höchste Aufkommen von Schiffsverkehr weltweit, nur Shanghai hat mehr zu bieten. Diese hier sechsspurige Autobahn müssen wir also kreuzen. Die dicken Pötte bewegen sich mit bis zu 20 kn Speed in zwei Richtungen auf jeweils drei „Spuren“, 100.000 Schiffe pro Jahr!

Am frühen Morgen des 18. Oktober machen wir uns mit Herzklopfen auf den Weg. Zunächst halten wir uns unter Motor auf dem südlichen Standstreifen auf der gegenüberliegenden Seite von Singapur. Dort verkehren außer uns noch einige Fischer, Angelboote, Schlepper mit riesigen Schuten und Speedboote, die permanent nach Singapur übersetzen. Wir haben uns auf der Seekarte eine bestimmte Stelle zum „Übersetzen“ ausgesucht. Dort angekommen warten wir ab und versuchen den Querverkehr aus Tankern, Containerschiffen und Frachtern einzuschätzen. Es ist ein wenig so, als ob ein Hase über eine Autobahn möchte: das richtige Timing ist alles!!

Hinter dem wagen wir es (man beachte den kleinen Fischer!)
Der kommt nach uns

Dank AIS können wir den Speed der Großen gut einschätzen und warten auf eine Lücke. Der erste Versuch klappt nicht so ganz – der Frachter auf Spur zwei ist zu schnell und wir schaffen es nicht vor ihm. Der zweite Anlauf gelingt besser: Es tut sich eine Lücke auf und unser alter Volvo-Penta gibt alles! Direkt hinter einem Tanker und vor zwei anderen Giganten motoren wir mit unserem Topspeed von bescheidenen 6 kn quer über das Verkehrstrennungsgebiet (VTG). Es geht alles gut und wir schaffen es auf den „Mittelstreifen“! Was uns bei unserem Zwischensprint überrascht, sind die einheimischen Fischer, die in nur 3 - 6 Meter kleinen Holzbooten seelenruhig mitten im Fahrwasser angeln. Anscheinend sind sie überzeugt eine Art Gewohnheitsrecht und sieben Leben zu haben. Diesen Mut bewundern wir sehr!

Glaubt man unserem AIS so kreuzt ebenfalls ein Flugzeug die Wasserstraße – kaum zu glauben und natürlich grober Unfug!

Nun warten wir den Querverkehr von Osten ab und suchen die nächste Lücke. Im Heckwasser eines Tankers queren wir dann die Gegenfahrbahn und haben großes Glück: die beiden anderen Spuren sind frei und wir können unbehelligt auf die Seite von Singapur wechseln – geschafft! Wir setzen Kurs West und schippern unbehelligt an den hunderten von vor Anker liegenden Frachtschiffen vorbei. 

Nur wenige Seemeilen später müssen wir den Kurs um 70° ändern, um in die Straße von Malakka zu gelangen. Ein großer Tanker, der parallel zu uns unterwegs ist, hat das Gleiche vor und informiert uns freundlicherweise über Funk über seine Abbiege-Pläne, damit er uns nicht vor den Bug fährt. Wie nett, dass er sich auch um die ganz Kleinen kümmert!!

Die Ein- und Ausfahrt von Singapurs gigantischem Hafen passieren wir ohne großen Stress und erreichen am Abend die kleine Insel Pulau Pisang, in deren Schutz wir den Anker werfen und erst mal tief durchatmen – Etappe 1 geschafft!

Während auf unserer Backbordseite ein Drittel des Weltgüterverkehrs in die eine oder andere Richtung unterwegs ist, segeln wir tags darauf am Wegesrand weiter Richtung Nordwesten. Wobei das mit dem Segeln leider seltener gelingt. Der Grund ist oft zu wenig Wind und eben so oft die starke Gegenströmung, die leider typisch für die Meerenge ist. So kämpfen wir uns also, immer den Gezeitenkalender vor Augen weiter Richtung Langkawi – unserem nächsten Etappenziel im nahen und doch so fernen Malaysia.

Zur echten Herausforderung werden die Nächte. Wie schon erwähnt ist die Vielzahl der schwimmenden Untersätze, die hier unterwegs sind, geradezu unglaublich. Sobald die Sonne hinter Sumatra, also dem westlichen Fahrbahnrand versinkt, beginnt das Schauspiel: Scheinbar unendlich viele Lichter blitzen auf und illuminieren den Wasserweg recht abwechslungsreich. Wer nun denkt, dass man eine Vielzahl an Positionslichtern erkennen könnte, die zeigen wer sich wie bewegt, der irrt gewaltig. Frachter, Tanker und Containerriesen, die alle ganz brav im VTG ihre Bahn ziehen, sind natürlich gut zu erkennen. Alle anderen aber, die wie wir zwischen dem VTG und der Küste von Malaysia kreuz und quer unterwegs sind, geben große Rätsel auf. 

Dazwischen müssen wir unseren Weg finden
Wir sind nicht alleine in der Nacht – einige wenige haben sogar AIS

Am einfachsten zu identifizieren sind tatsächlich die vielen Squid-Fischer (Tintenfischer :-), die, grell beleuchtet mittels Tausenden von Watt, versuchen, Tintenfische anzulocken. Diese Lichtinseln sind überall, und es gilt, im wilden Slalom um sie herum zu manövrieren. Das Gute dabei: Sie sind zwar ständig im Weg, halten aber still!

Eine andere Liga sind die vielen, durchaus kreativ beleuchteten Wasserfahrzeuge, die, was auch immer sie fischen, sich völlig unberechenbar fortbewegen. Ihnen versuchen wir immer möglichst weiträumig auszuweichen, was aber nicht so einfach ist!

Die mit Abstand größte Herausforderung sind große Schleppnetztrawler, die, bis auf ein paar rote, kleine LEDs, völlig unbeleuchtet, schwarzen, großen Schatten gleich, durch die Nacht kreuzen. Sie haben noch nicht mal Licht im Steuerstand, und wie alle anderen keinerlei Positionslichter. Dafür sind sie verblüffend schnell und schleppen als Joker noch eine Art Floß durch die See, das maximal unaufwändig mit einer einzelnen(!), kleinen, ebenfalls roten LED markiert ist. Diese Trawler sind so schnell vor, neben oder hinter uns, dass uns mehrmals das Yachtiherz in die Hose rutscht.

Der Joker im nächtlichen Geschehen sind die ca. 10 Meter langen Angel-Boote, die völlig ohne Licht herumtreiben und erst in letzter Sekunde ein paar Strahler einschalten, damit man sie ebenfalls noch würdigen kann. Doch dazu später mehr …

Natürlich hat von den Fischern kein Boot AIS. Das wäre ja noch schöner …

Bei Tage immerhin sichtbar: Schleppnetzfischer ohne …
… oder mit Netz

Dieses Verkehrschaos auf dem Wasser führt dazu, dass wir stundenlang in die Nacht stieren – oft zu zweit – um herauszufinden wer da wie schnell in welche Richtung navigiert. Ab und an verirrt sich dann auch noch ein „Großer“ in das Chaos. So sind die Nächte also maximal abwechslungsreich und wir atmen auf, wenn der Morgen naht. Die Fischer verschwinden mit der aufgehenden Sonne auf wunderbare Art und Weise von der nassen Bildfläche und den überschaubaren „Rest“ können wir dann wenigstens früh genug erkennen. 

Nicht überschaubar sind jedoch Strömungen und Gewitter. Erstere können wir auf unseren Karten ablesen, müssen sie aber trotzdem nehmen, wie sie ist, und gegen Letzteres können wir auch wenig ausrichten. Vor Malakka erwischt uns, bzw. Mareike, ein fetter Thunderstorm in der Nacht. Mareike beobachtet sorgenvoll die unzähligen, gewaltigen Blitze und skippert Holly sicher durch das Inferno, während Skipper Franz absolut nichts mitbekommt und den Schlaf der gerechten Seefahrer schläft.

Bist du nicht für mich, bist du gegen mich – die Strömung in der Street of Malakka

Nicht direkt am Wegesrand aber durchaus in verlockender Nähe liegt Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. Wir beschließen, uns diese Metropole mal aus der Nähe anzuschauen und nehmen Kurs auf Port Dickson, einer Marina ganz in der Nähe der Millionenmetropole. Die Einfahrt gestaltet sich wild. Der Hafen liegt zwar geschützt hinter einem Riff aber um dahin zu gelangen müssen wir um eine Kap, das zwar klein aber oho ist. Der berüchtigte Kapeffekt zeigt seine Wirkung, die Wellen sind hoch und steil aber wir sind nicht allein. Zwei wesentlich größere Yachten überholen uns kurz vor dem Kap und der Durchfahrt hinter das Riff.

Ein Kap wie aus dem Lehrbuch und …
… Hackwelle nach Nordsee-Art

Wir folgen unauffällig und sind schon bald in ruhigeren Gewässern. Einfahrt und Festmachen laufen dann wie am Schnürchen – Willkommen in Port Dickson! Die Marina ist recht geräumig, aber nicht sonderlich gut besucht. Im Schatten eines großen Hotelkomplexes bietet sie Erfrischung für die Crew (Pool!) und guten Schutz fürs Schiff – so denken wir zumindest. Die Steganlage wirkt allerdings etwas in die Jahre gekommen und ein wenig fragil. Später werden wir erfahren, dass diese Einschätzung durchaus berechtigt war! Holly Golightly wird also gut gesichert und wir checken nun auch offiziell nach Malaysia ein

Port Dickson mit Hotelburgen-Panorama

Juchu, Holly Golightly ist jetzt in Malaysia!

Zwei Tage später machen wir uns fein für einen längeren Landgang. Von Port Dickson aus sind es ca. zwei Stunden Fahrt bis Kuala Lumpur, die wie im Flug vergehen, da es doch am Wegesrand einiges zu entdecken gibt. Gut angekommen, beziehen wir ein Domizil hoch über den Wolken im 27. Stock eines Hotelhochhauses. 

Unser Ausblick
Die Nacht ist bunt

Am Abend und am darauffolgenden Tag kreuzen wir per pedes durch die Megametropole und müssen uns wie immer erst mal an den Sound und die Menschenmengen gewöhnen. Besonders beeindrucken uns die durchaus schön anzuschauenden Petronas-Tower und das Viertel Bukit Bintang, das besonders am Abend extrem bunt und lebendig wirkt. Zurück im Hotel wird es plötzlich recht stürmisch und wir sind froh, dass wir nicht reffen müssen. Dank der bodentiefen Fenster wirken die vorbeiziehenden Böenwalzen extrem beeindruckend und wir machen uns Sorgen um Holly Golightly …

Richtig schön: Die Petronas-Towers
Auch schön: Scarabäus Kualalumpurus

An Tag drei wird’s kulturell und religiös: wir besuchen die Batu Caves. Außer uns sind seltsamer Weise noch ein paar hundert bis tausend Menschlein auf die gleiche Idee gekommen und dementsprechend voll ist es. Wir finden aber unseren Kurs zwischen einigen Affen und vielen Menschen und staunen nicht schlecht. Da haben die Malaien doch tatsächlich beeindruckende Tempelanlagen in noch beeindruckendere Höhlen hineingebaut – Hut ab, das ist tatsächlich einzigartig! In einem der Tempel bekommen wir gegen eine kleine Gabe von einem Hindu-Prister Armbänder geknotet, die allzeit Schutz versprechen - genau das was man bei einer Seefahrt braucht!! 

Wir sind's
Da staunt sogar die Affenmutti
Höle mit bunter Kulturfüllung

Zurück in Port Dickson stellen wir fest, dass Holly noch an ihrem Platz ist und klettern erleichtert wieder an Bord. Diese Ruhe, diese ungestörte Zweisamkeit – doch auch immer wieder schön!! Wie nah Holly hier einem Desaster war, ahnen wir in diesem Moment noch nicht …

Nach Tanken und Proviantieren legen wir wenige Tage später ab und suchen unser Glück wieder auf dem Wasser. Unser nächstes Etappenziel: eine Ankerbucht bei Port Klang, dem Hafen von Kuala Lumpur, der aber gut 60 km von der Großstadt entfernt liegt. Die Marina dort hat nicht so wirklich gute Bewertungen und so wollen wir freiwillig außen vor bleiben, da die vorgelagerte Ankerbucht viel netter ist als eine Marina neben dem Containerterminal. 47 sm und ungefähr neun Stunden später erreichen wir unser Zwischenziel und ankern unweit der Hafenanlagen aber doch recht ruhig zwischen prachtvollen Mangroven. Zwei uns bekannte Yachten, die Pegasus und die Kia Maru leisten uns Gesellschaft. Und als besonderes Highlight kreisen über uns doch tatsächlich einige prächtige und besonders schön anzusehende Adler! 

Erlebte Vielfalt: Über uns ein Adler, …
… vor uns die Mangroven, …
… seitlich ein Containerterminal …
… und hinter uns die Pegasus vor Anker.

Am Morgen darauf starten wir zur letzten großen Etappe 2025: Nur noch 250 sm bis zur Rebak Island Marina im Osten von Lankawi. Diese letzten Seemeilen in der Straße von Malakka bescheren uns weitere Highlights, die wir eigentlich nicht gebucht hatten. 

Während die Tage recht unauffällig verlaufen, bieten die Nächte wieder einiges an Entertainment. In der ersten Nacht geben unsere Freunde, die einheimischen Fischer wieder alles, um es für uns nicht eintönig werden zu lassen. Eins der kleineren, meist unbeleuchteten Fischerboote erstrahlt plötzlich nur wenige Meter neben uns. Während der Holly-Skipper, fast zu Tode erschrocken, noch versucht zu verstehen, was oder wie sie da treiben, sind sie auch schon neben ihm und starten wild gestikulierend und rufend einen Annäherungsversuch. Nun könnte man ja vermuten, die Fischer wären warum auch immer verstimmt oder hätten unredliche Absichten, aber nichts da: Überaus gut gelaunt wollen sie nur wissen, woher wir kommen und wohin wir wollen. Wie eigentlich immer, löst die in die Nacht gebrüllte Antwort „We are from Germany.“ ein begeistertes Feedback aus. Freundlich winkend drehen sie dann ab, schalten alle Lichter wieder aus und haben erfolgreich dafür gesorgt, dass auch Mareike, die gerade Freiwache hat, wieder hellwach ist.

Die Sonne geht, …
… die Fischer kommen

Mareike ist es auch, die später in der Nacht ein aktives SOS-Beacon auf der elektronischen Seekarte entdeckt – also eine wirklich ernst zu nehmende Sache. Da das Ding nicht direkt um die Ecke ist, kontaktiert Mareike über WhatsApp einen Hafenkapitän aus Malaysia, der uns in Lombok seine Nummer gegeben hatte – für alle Fälle! Dieser gibt sofort Entwarnung – die Fischer, so erklärt er, benutzen ausgediente Seenotsender, um ihre Netzte zu markieren! Netz in Seenot – na, darauf muss man erst mal kommen! 

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
Die Nacht ist da, dass was geschieht
Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da
Es muss hinaus, hinaus auf hohe See
Berauscht euch Freunde, trinkt und liebt und lacht
Und lebt dem schönsten Augenblick
Die Nacht die man in einem Rausch verbracht
Bedeutet Seligkeit und Glück

In der zweiten Nacht passieren wir die landnahe Insel Pulau Pinang und lernen mal wieder was zwei Knoten Gegenströmung, die sich zu allem Überfluss auch noch mit dem Wind verbünden, bedeuten: Schneckentempo bis Stillstand! Mit allen Mitteln kämpfen unsere 10 Meter dänische Bootsbaukunst dagegen an. Aber das empörte Stampfen und Ankämpfen gegen die kurzen Hackwellen nützt alles nichts. Immer wieder steht der Tacho bei frustrierenden null Knoten, um sich dann mühselig wieder auf 1,8 kn hochzukämpfen – es ist zum Verzweifeln! Zwischenzeitlich haben wir das Gefühl, dass uns die nahe Insel überholt und wir nie ankommen werden. Vor lauter Verzweiflung hört der Skipper als Ablenkung über Kopfhörer die Highlights der Kölner Stunksitzung 2025 – nach zwei Stunden karnevalistischem Wahnsinn lässt der wahre Wahnsinn spürbar nach und wir gewinnen die Wettfahrt mit der verdammten Insel. 

11 Stunden und 56 Seemeilen später erreichen wir tatsächlich unser endgültiges Etappenziel für 2025: Die Rebak-Marina auf Langkawi!! Vor der Hafeneinfahrt, die gar nicht so einfach zu erkennen ist, umkurven wir noch einen letzten Fischer mit Netz. Das Anlegen und Festmachen ist dann nur noch Formsache.

Wir haben es tatsächlich geschafft – eine der meistbefahrenen Seestraßen der Welt liegt hinter uns! 

Das letzte Hinderniss der Saison 2025 erfolgreich umschifft

Epilog

Einige Wochen später erreicht uns eine erschreckende Nachricht. Während eines schweren Sturms haben sich in der Marina Port Dickson tatsächlich alle Stege losgerissen. Boote und Stege hat es in der hinteren Ecke des Hafenbeckens zu einem einzigen großen Knäul zusammengeschoben. Und das kurze Zeit nachdem wir dort Holly für unseren Ausflug nach Kuala Lumpur geparkt hatten! Was für ein Glück wir also hatten – so haben unsere buddhistischen Schutzbändchen doch tatsächlich ganze Arbeit geleistet!

Unsere Segelfreunde Nicolas und Milena, mit ihrer Oatenec waren leider auch Teil des Knäuls – hatten aber glücklicher Weise nur einen Schaden an ihrer Windsteueranlage.

Port Dickson vorher …
… und nachher
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